In Zweierschaft finden sich zwei Menschen der Gemeinde und gehen einen vorab vereinbarten Zeitraum, meistens ein Jahr, gemeinsam. Das bedeutet, sie treffen sich vierzehntägig für ein oder zwei Stunden, um sich auszutauschen und gemeinsam zu beten. Hier werden Dinge besprochen, die in der Kleingruppenzeit keinen Platz haben. Es gibt eine größere Intimität und unterstützt das Wachstum des Einzelnen noch einmal individuell. Zweierschaft fördert die Bereitschaft, sich auf jemanden einzulassen. Sie erweitert das Gedankengut. Auch auf die Gemeinde kann noch einmal anders geschaut werden und für Herausforderungen und Konflikte wird gebetet. Das stärkt die Gemeindebasis.

Es kann eine Herausforderung sein, jemanden anzusprechen und zu fragen, ob der andere eine Zweierschaft mit ihm eingehen möchte. Gott formt uns aber auch dadurch. Ebenso wachsen wir mit jemandem, der vielleicht auf den ersten Blick nicht zu uns passt.

Intensiv mitgehen, mittragen, miteinander wachsen, mitgestalten und Identität zusprechen.