Kay leitete den Zoom-Gottesdienst am 23.05.21 und erzählte, dass Jesus drei Jahre gelehrt hatte, als er seinen Jüngern sagte: „Ich bin bald nicht mehr da, aber ich sende euch jemanden, der dann an meiner Stelle bei euch sein wird.“ Kay bat uns, sich vorzustellen, dass er sagt: „Ich gehe bald aus der Gemeinde, aber ich sende euch einen Beistand. An was denkt man da? Wahrscheinlich an eine Person. Wir feiern heute diesen Beistand nach mehr als 2000 Jahren. Die Jünger wurden auf die Reise geschickt und mussten warten. Als der Heilige Geist herunterfiel, war das ein sichtbares Ereignis und es brauste; die gesamte Umgebung wurde darauf aufmerksam. Ich wünsche dir, dass deine ganze Nachbarschaft das mitbekommt, genau da, wo du gerade bist.“ Dann betete Kay: „Heiliger Geist, lass jedes Bild von dir, das nicht der Realität entspricht, gehen. Wir konfrontieren unsere Bilder mit dir. Offenbare uns, wer du bist und führe uns in deine Wahrheit.“

The God of Miracles

Den Lobpreis leitete Thomas. Er wurde übertragen aus dem MeVivo. „Lasst uns Gott im Lobpreis die Ehre geben. Wir hatten eben schon Gänsehaut in der Probe. Bühne frei für unsere coole Band.“ Ich lasse euch teilhaben an dem, welche Textstellen mich berührten. ‚As your glory fills this place, you alone deserve our praise. You ‚re the name above all names, worthy ist your name, Jesus.“ Manches Mal berühren mich die Inhalte in Englisch nochmal auf eine andere Art und Weise, weil die Sprache für mich plastischer ist. So erging es mir mit diesem Zitat. Das Lied ‚Zehntausend Gründe‘ war dieses Mal auch mit dabei und ich sang laut mit: „Von deiner Güte will ich immer singen, zehntausend Gründe gibst du mir dafür.“ Ja. Gott hat eine Sache für mich wunderbar hinausgeführt, bei der ich völlig machtlos war und ich bin dankbar und juble, weil es ein Wunder ist, dass ich dort aus dem Vertrag entlassen wurde. Das ist e i n Grund von zehntausend. :)) Folgende Stelle hat mich zu Tränen gerührt ‚ Before I took a breath you breathed your life in me.‘ – ‚ When I felt no worth, you paid it all for me.‘ – ‚Oh, the overwhelming, neverending reckless love of God.‘ ‚Reckless‘ wird übersetzt mit ‚leichtsinnig, gewagt‘. Stimmt. Gott hat viel gewagt, um uns freizukaufen von Wertlosigkeit und allem, wodurch die Sünde uns verändert hat. Ich finde das ‚reckless‘ an dieser Stelle spektakulär. Wir Menschen sind nicht in der Lage so zu lieben. Wir können uns aber von seiner Liebe immer wieder umarmen und fluten lassen. Dann fließt sie auch zum Nächsten. Deshalb: ‚I believe in you, you‘ re the God of miracles‘. Diese Liedstelle hat mich heute morgen beim Aufwachen begleitet und mit diesem Glauben bin ich aufgestanden.

“ Herr, du allein gibst mir Freude, die von innen kommt; Freude, die mir niemand nimmt. Herr, du machst mein Leben hell mit dem Licht deiner Liebe.“

aus dem Lied „Freude“ von Albert Frey

Wen kann ich beschenken?

Weiter ging es mit dem Angebot für die Kinder. Dieses Mal wurde von Sandra gelesen aus „Du bist wunderbar beschenkt“ von Max Lucado. Ich empfehle die Geschichte nachzulesen. Ich habe viel daraus mitgenommen. Sandra betete anschließend: „Papa, hast du eine Idee, wem wir heute eine Freude machen können?“ Sie sagte, dass er für jeden Menschen Geschenke habe und er gebe uns Worte, damit wir andere ermutigen können. Die Kinderaktion war, Sonnenblumensamen zu säen in einen Topf mit Erde und später auszupflanzen und wenn sie groß geworden sind und zu blühen beginnen, zu überlegen, wem damit eine Freude gemacht werden könnte. Tolle Idee! Wow!

Heiligen Geist erleben

Azzizah begann ihre Predigt damit, dass sie ausführte, warum Pfingsten das christliche Fest sei, dass ihr am wichtigsten geworden ist. „Jesus ist am Kreuz gestorben und nach zwei Tagen wieder auferstanden mit dem Ziel, die Menschen mit Gott wieder zusammen zu bringen und das ist Pfingsten passiert. Das wirft die Frage auf, was ist der Heilige Geist? Für mich ganz klar eine Person. ….. Er ist nicht nur die Kraft Gottes, sondern er ist Gott. Er hat in uns sein Zuhause genommen. „

Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, werdet ihr seine Kraft empfangen.

Apostelgeschichte 1, 8 (1. Teil)

Weiter sagte Azzizah, dass der Heilige Geist im Verlauf der Geschichte spürbar oder sichtbar war als Feuer oder Wind. „Als ich mich bekehrt habe, hatte ich das Gefühl von Feuer. Immer wieder spüre ich dieses Feuer. ….Der Heilige Geist zeichnet uns aus. Er soll sichtbar werden in unserem Verhalten und in dem, wie wir sind, weil Gott höchstperönlich in unserem Körper wohnt. Die Engel beneiden uns, dass wir das Zuhause Gottes sind. Die Sachen, die uns geschenkt wurden, ermöglichen uns, sie Gott zu bringen als Gaben.“ Sie segnete uns noch, damit wir erinnert werden, dass wir ein Zuhause Gottes geworden sind.

Besten Dank an Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Nach einer Zeugnisrunde sprach Kay darüber, dass es Momente gibt, in denen wir den Heiligen Geist nochmal besonders spüren und er auch Gaben freisetzt. Er lud uns ein, uns Zeit zu nehmen und Gott zu bitten, uns neu zu füllen an diesem Fest. Er fülle uns mit Weisheit, nur gute Worte auszusprechen.

Ich kniete mich im Wohnzimmer hin. Gott empfing mich: „Bete mich an. Meine Hände liegen auf deinem Haupt. Dir kann nichts geschehen….. Hab‘ keine Angst.“ Beim Einsetzen des Schofars, das Andreas während dieser Zeit blies, spürte ich die Kraft und Macht des Heiligen Geistes. „Steh nun wieder auf.“

Nach einer Gebetsrunde sprach Andreas noch etwas aus, das er morgens im Gebet empfangen hatte, als er um ermutigende Worte für die Luftballonaktion bat und er hatte den Eindruck, es könne auch jemand aus der Gemeinde gebrauchen. Als er begann „Gott liebt dich.“ hat es mich tief ins Herz getroffen. „Du kannst gelassen bleiben, egal, was kommt.“ Ich weinte, weil ich mich so wahrgenommen fühlte in meiner Situation. Wie Gott das macht, ist immer wieder beeindruckend. Gelobt sei er!

Luftballons

Bis 17 Uhr gab es die Möglichkeit von der Herforder Str. 166 aus, Luftballons mit Helium zu füllen und ermutigende Worte auf eine Karte zu schreiben und daran zu befestigen. Ein Wort von Gott zu bekommen und darauf zu vertrauen, dass es den Menschen, den es ermutigen soll, auch erreichen wird, war und ist ein tolles Gefühl.